Die Reiseroute

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Keine Ahnung, ob das funktioniert, aber probiert mal den Link aus, denn dort habe ich eine Reiseroute hinterlegt.
Und hier geht es zum Anfang unserer Marokko-Reise.

 
MarokkoMaps
 

Marrakech – Lindenfels

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Keine Ahnung, was los war, aber nach einem seichten Schlaf war um 2:40 Uhr die Nacht vorbei. Kurz nach 5:00 sind die Kinder ganz gut aus dem Bett gekommen und sogar das Taxi war da. In diesem Moment ist uns auf gefallen, dass der PDA alle Termine mit der Zeitzonenverschiebung korrigiert hat. Wir hätten also noch eine Stunde länger schlafen können.

Man hätte meinen können, dass wir etwas beim Hinflug gelernt hätten – in einem der Daypacks war noch ein dickes Schweizer Taschenmesser vergraben, was natürlich konfisziert wurde.

   

Nach 3h Flugzeit landeten wir wohlbehalten wieder in Hahn, wo man dann einen kleinen Flughafen zu schätzen lernt –  ruck-zuck ist man eingereist und das Gepäck ist auch sofort da. Ein kurzer Anruf und 5min später war unser Transfer zum Parkplatz da.

Also alles in Allem war es ein gelungener Urlaub, dazu haben Land, Leute und die Kinder beigetragen. Wir konnten uns richtig gut, bei einem Urlaub, wie „in alten Zeiten“ erholen und den Kindern hat es auch Spaß gemacht. So gesehen kann man Marokko jedem weiterempfehlen, der keinen Pauschalurlaub dort machen möchte.

Marrakech

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Wieder ein fauler Tag und weil nach dem Frühstück schon alle Sehenswürdigkeiten geschlossen hatten, haben wir die Mittagshitze im kühlen Innenhof des Riads überdauert. Das heutige Ziel war das Palais de la Bahia. Eine riesige Anlage mit vielen Innenhöfen, Gärten und alle Zimmer mit bemalten Decken. Auch sehr beeindruckend!

 

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Die Kinder sind fest davon überzeugt, dass der Imam zum Essen ruft. Das liegt wohl daran, dass sie einen gesunden Hunger haben. Besonders Svenja schaufelt die stark gewürzten Gerichte rein, wo die anderen schon zurückschrecken. 

Jetzt bleibt nur noch Zeit die Geldautomaten zu plündern und ein Taxi zu organisieren, dass um 5:30 Uhr zum Flughafen bringt. Ich hoffe Rayan Air har die Abflugzeit kein zweites Mal nach vorne verlegt. Ist schon eine unmenschliche Zeit, zu der wir die Kleinen wecken müssen.

 

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Marrakech

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Nachdem man gelernt hat, sich hier zu bewegen ohne groß angequatscht zu werden, ist es eigentlich ganz nett durch die Souks zu streifen mit seinen unzähligen Geschäften. Ich frag mich nur, wer all diese Dinge kaufen soll. Überall wird fleißig in den Hinterhöfen gedengelt und gehämmert, zugeschnitten und genäht.

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Unser heutiges Ziel ist die Ali ben Youssef Medersa ehemals eine theologische Schule, heute wunderbar restauriert mit unendlich vielen Stuckarbeiten und Holzschnitzereien. In der Mitte ein Bassin, und zur Freude der Kinder zwei Wasserspeier.

 

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Das Museum von Marrakech war auch gleich im Preis inbegriffen und absolut sehenswert. Besonders wegen einer aktuellen Ausstellung eines Künstlers namens Chayan Khoï (aber nicht den Kitsch, den man sonst so von ihm sieht). Richtig klasse gemachte Collagen und Reisebücher, leider mit 20.000€ etwas zu teuer, ansonsten hätten wir eins mitgenommen. Ein großer Innenhof ist mit einem lichtdurchlässigen Dach überdacht worden und taucht alles in ein warmes Licht, die Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein und angenehme Musik berieselt einen.

 

 

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Marrakech

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Es ist brutal heiß hier. Man kann sich eigentlich nur im Schatten bewegen. Wir besichtigen das ehemalige Palais el-Badi. Hinter den riesigen Mauern, wo unzählige Klapperstörche nisten, liegen mindestens 6 Schwimmbassins und 2 Gärten mit Orangenbäumen. Von dem Prunk vergangener Zeiten ist nichts übrig geblieben, außer einem Thron (minbar) mit einem Sitz auf 2,5m. Also eher ein Hochsitz, über und über mit filigranen Schnitz- und Intarsienarbeiten bedeckt. Ein paar unterirdische Räume kann man noch erkunden, zur Abwechslung mal angenehm kühl.

 

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Abends haben wir dann ein nettes Restaurant mit Live-Musik gefunden, sehr lecker. Ein Kind durfte zu später Nachtstunde noch den Gauklern auf Papas Schultern zuschauen.

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Essaouira – Marrakech

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Vielleicht hätten wir uns einen Kuli nehmen sollen, denn mit Rucksack kommt einen der Weg zum Busbahnhof viel länger vor. Der CTM-Bus sollte um 12:30 gehen. Wir wurden aber schon lange vor dem Ticketschalter abgefangen und man hat uns Plätze für halb soviel angeboten. In der Hoffnung schneller wegzukommen, gingen wir auf das Angebot ein. Ein Trugschluss, denn unser Bus fuhr 20min nach dem CTM-Bus und sammelte auf dem Weg aus der Stadt noch Fahrgäste auf.

 

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Das erste Stück der 170km Etappe nach Marrakech ging durch Tuyawälder. Da hier gerade eine Schnellstraße gebaut wird, kommt man sich wie bei der Camel-Trophy vor. Die Polizei kontrolliert sogar Fahrzeuge hier. Wir mussten unsere Ausweise nicht vorzeigen, aber alle anderen männlichen Fahrgäste. Unterwegs sammelten wir in jeder Stadt Fahrgäste auf. Über 3h ratterten wir über die Piste, bis wir endlich Marrakech erreichten. Eine echte Großstadt – man braucht einige Zeit, bis zur Stadtmitte vorzudringen. Auf dem Stadtplan sieht die Straße, wo unser gebuchtes Hotel liegt, sehr groß aus. Aus Erfahrung wissen wir aber, dass die Medina nur mit Motorrädern befahrbar ist. Wir schwanken zwischen Kuli und Minitaxi, entscheiden uns fürs Taxi, weil es mindestens 2km sind und der Kuli keine Ahnung hat, wo wir hin wollen. Das Minitaxi stellt sich als kleiner Pritschenwagen raus, ich fahre hinten mit den Kids, Jürgen muss sich vorne rein falten. Wie wir bald merkten hat auch der Fahrer nur eine ungefähre Ahnung, wo wir hin müssen und muss, nach dem wir den fahrbaren Untersatz abgestellt hatten, immer wieder nach dem Weg fragen.

 

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Auf jeden Fall sind wir froh nicht die Unterkunft jetzt noch suchen zu müssen. Stiltechnisch ist es aber nicht der absolute Bringer für den Preis. Es handelt sich um ein Riad unweit vom Platz der Gaukler, was hier das absolute Highlight sein soll. Wir haben zwar 2 Zimmer und Bad, aber nicht für alle Kinder Matratzen, so dass die Zwillis sich eine teilen müssen. Es wurden 2 Riads miteinander verbunden, dadurch gibt es tolle Sitzgelegenheiten auf dem Dach. Unser Zimmer ist im Erdgeschoß, was wir bei über 30 Grad zu schätzen wissen und eine nette Sitzecke im Innenhof erwartet uns schon.

 

Schnell ging es zum Platz der Gaukler Djemma el-Fna und schon nach 5 Minuten wurde mir Marrakech unsympathisch. Bevor man sich versehen konnte hatte Kiara schon eine Schlange um den Hals und man wollte 5€ von uns dafür.

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Auf dem Platz gibt es unzählige Stände, wo das Essen zubereitet wird und man wird ziemlich hart attackiert hier und nicht dort Essen zu gehen. Und dann wird man so richtig abgezockt! Sie stellen einem jede Menge Zeug auf den Tisch, was man nicht bestellt hat (ist normalerweise in Marokko kostenlos, wird aber hinterher mit 10€ berechnet, obwohl man es nicht angerührt hat).

Was für ein Glück, dass wir hier nicht unseren Urlaub begonnen haben! Marrakech ist nicht zu vergleichen mit dem restlichen Marokko, die Stadt ist durch den Tourismus total verdorben und nur auf Abzocke ausgerichtet.

 

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Essaouira

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Inzwischen sind wir fast alleine in diesem wunderbaren Dar, ich hoffe es liegt nicht an uns. Viele Sehenswürdigkeiten gibt es nicht, die wir nicht schon kennen würden. Da der Wind ein bisschen nachgelassen hat, gehen wir mit den Kleinen an den Strand. Es ist ein Traum für Kite- und Windsurfer hier und es juckt mir echt zwischen den Fingern. Der Sand ist so fein und im Nu hat der Wind einen eingepudert. Nachdem die Kleinen eine stattliche Sandburg hinterlassen haben, machen wir uns zu einen Klettertour auf. Entlang der Stadtmauer klettern wir über die Felsen. Da es gerade Ebbe hat, ist genügend Platz dafür da. Den Dreck der Zivilisation hinter uns lassend kommen wir gut voran mit unseren drei kleinen Bergziegen, aber als wir den westlichsten Turm erreicht haben ist Schluss. Alleine wäre es schon noch gegangen, aber der Wind hat hier mindestens 5 Bft und pfeift uns um die Ohren. Schade, aber man muss seine Grenzen kennen.

 

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Unser Hotel muss in irgendeinem deutschen Reiseführer gelistet sein, denn nirgendwo sonst sind wir bisher Deutschen begegnet. Jetzt sitzen sie auf der Dachterrasse und frönen den Gewächsen aus dem Rif-Gebirge. Wird Zeit, dass wir unsere Fenster zum Innenhof wieder dicht machen. Schon komisch, dass man den eigenen Landsleuten weniger über den Weg traut, als der einheimischen  Bevölkerung.

 

Abends waren wir sehr gediegen Essen in einem alten Riad und es war vorvorzüglich. Also diese Auberginepaste muss ich auch mal ausprobieren und Tajine mit Mandeln und Pflaumen ist einfach nur göttlich.

 

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