Obwohl ich den ganzen Freitagnachmittag und -abend fleißig gepackt habe, war samstags immer noch einiges, was in den WoWa geräumt werden wollte. Und so sind wir dann auch erst nach 11 Uhr losgekommen. Die Fahrt quer durch den Odenwald in Richtung Bad Mergentheim ist zwar landschaftlich sehr reizvoll, aber das Navi hatte schon seinen Grund warum es uns über die A5 schicken wollte – jahreszeitenbedingt hat es wohl mit den vielen Traktoren gerechnet, die langen Autokonvois nach sich zogen.

 

Die Kleinen sind wirklich beinhart im Nehmen, wenn es um Autofahren geht: Die 6 Stunden haben sie ohne Pinkelpause einfach so abgesessen. 4 der 13½ Leben von Käpt‘n Blaubär blieben auf der Strecke. Auch meine Zudecke, die blieb nämlich zu Hause.

 

Den Campingplatz nahe Bad Schandau hatten wir auch schnell gefunden. Zum Glück hatten wir reserviert und die Wahl zwischen 2 Plätzen, der Rest war belegt. Direkt hinter dem WoWa plätschert nun ein Bergbach, der Wald und steile Felsen umranden den Platz. Hier hat man wirklich seine Ruhe: Kein Handyempfang, keine WLAN, kein Internet, nur Natur.

 

Sächsische Schweiz - Ostrauer Mühle  Sächsische Schweiz - Ostrauer Mühle

Sächsische Schweiz - Ostrauer Mühle  Sächsische Schweiz - Ostrauer Mühle

 

Wir waren noch nicht fertig mit dem Aufbau des Vorzelts, da ereilte uns die Meldung, dass Svenja sich mit dem Laufrad hingelegt hat. Der linke Arm und die Hand hatten großflächig als Bremsbelag gedient. Selbst durch wegschneiden der Hautfetzen kam man dem Dreck nicht wirklich bei. So fuhren wir dann noch mal schnell nach Sebnitz ins Krankenhaus für eine etwas professionellere Wundreinigung.

 

Auf dem Rückweg konnten wir dann schon mal einen Vorgeschmack auf die tolle Landschaft des Elbsandstein Gebirges bekommen, als wir die hiesige Küche probierten.

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