Hui, heute ist es aber windig. Weit laufen macht so keinen Spaß. Also nehmen wir 2 Petit Taxis, weil die nur maximal 3 Personen befördern dürfen und fahren zum Bahnhof. Gerade rechtzeitig, um ein paar Tickets nach Meknès zu ergattern. Der Zug steht schon abfahrbereit am Gleis. Erstaunlich flott und ruhig wird man aus der Stadt geschaukelt. Durch einen ohrenbetäubenden Knall wird diese Idylle zerstört, als ein Junge vom Bahndamm einen Stein gegen unsere Fensterscheibe schleudert. Zum Glück haben die Panzerglas, aber man sieht die Einschlagstelle deutlich. Ein Passagier versucht entschuldigend zu erklären, dass die Jungs einfach nur schlecht erzogen und ungebildet wären. Kiara war aber nachhaltig beeindruckt davon.

 

In Meknès wieder das gleiche Spiel mit 2 Taxen zur Medina. Schon ein blödes Gefühl, wenn man völlig planlos separiert wird. Aber der große Platz El-Hardim ist nicht zu übersehen. Die Markthalle mit den vielen Gewürzen, Obst, Gemüse und Tierteilen war dann doch was Besonderes für die Kleinen. Im Vergleich zu Fes ist die Medina eher für Einheimische, aber die üblichen Schuhe, Lampen und Teppiche gibt es auch hier.

 

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Mittagessen gab es dann in einem dieser beeindruckenden Häuser, mit 6m hohen Decken und Ornamenten und Mosaiken.

Auf dem großen Platz durften die Kleinen sich müde rennen, während wir mal in Ruhe einen leckeren Kaffee trinken durften. Es gab einen riesen Menschenauflauf, als ein Affe ein paar Kunststücke vorführte.

 

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Die Fahrt zurück verlief ereignislos, außer, dass uns kein Taxi zurückbringen wollte vom Feser Bahnhof zum Riad. Im Hotel haben wir uns dann eine Flasche Rotwein genehmigt. Erstaunlich gut, kann man weiterempfehlen.

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