Leider müssen wir Meteora hinter uns lassen, um unsere Fähre nach Italien zu erreichen. Was für eine Landschaft! Auf windigen Straßen schrauben wir uns auf 2000 m hoch. Von der neuen Autobahn sind hier leider nur Bruchstücke befahrbar. Der Rest geht durch Bergwälder, die anhand der Schneestangen wohl auch was anderes kennen, als 38° C im Schatten. Eigentlich eine wunderschöne Strecke, wenn man nicht gerade eine Wohnwagen hinter sich herziehen muss. Bergauf kocht der Motor und bergab dir Bremsen. Viel zu früh erreichten wir Igoumenitsa, so konnten wir in aller Ruhe unsere Tickets holen (wir waren erstaunt, dass das so reibungslos geklappt hat), baden und essen gehen. Um 20:00 Uhr sollte die Fähre ablegen, aber 30 min vor Abfahrt war noch nichts zu sehen von ihr. Was wir nicht wussten, war, dass sie aus Patras kam und schon ganz gut gefüllt war. Ein riesiges Schiff und mit allem nur erdenklichen Luxus ausgestattet. Alles Erstes mussten wir eine steile Rampe in den 2 Stock des Autodecks hochfahren und danach ging es rückwärts (echter Horrortrip, wenn man nur wenige Zentimeter Platz hat). ‚Camping on board‘ hätten wir uns auch etwas luftiger vorgestellt, aber wir hatten einen lauschigen Platz fernab von jeder Frischluftzufuhr. Da der Wohnwagen stundenlang zuvor in der prallen Sonne gestanden hatte, gab es zum Einschlafen 34° C.

 

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