Viel Schlaf war diese Nacht nicht drin: Laut, hell und sehr heiß. Der Adrenalinspiegel stieg, als das Schiff angelegt hatte, weil es erst so aussah, als ob wir die lange Rappe in die untere Etage des Schiffes rückwärts zurücklegen müssten. Liebend gerne haben wir gewartet, dass die unzähligen LKWs als erstes von Board fahren durften. Danach war genügend Platz, um in einem eleganten Bogen zu wenden. Es sollte wieder ein langer Tag werden, weil wir uns vorgenommen hatten den Kleinen als krönenden Abschluss noch Neuschwanstein zu zeigen. Die italienischen Autobahnen sind ja ganz nett, nur das Überholverbot für LKWs und Wohnwagen ist echt heftig, deshalb haben wir es aus Versehen übersehen;-) Kurz vorm Brenner fuhren wir mitten ins Gewitter und die Schlechtwetterfront bekleidete uns über den Fernpass bis nach Schwangau, wo wir zu später Stunde noch ein Plätzchen am Forggensee bekommen haben.

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