Von Vientiane bis zur Grenze ist es nicht sehr weit. Sobald man seinen Ausreisestempel erworben hat, wird man von Leuten belagert, die einen für 200 Baht über die Brücke und dann zum Bahnhof von Nong Khai fahren wollen. Man kann aber auch den Shuttelbus und anschließend ein Tuk-Tuk nehmen (zusammen 35 Baht). Schlepper gibt es halt überall auf der Welt.
 
Unser Zug stand schon bereit und irgendwie kam es uns vor, als wäre die Zeit stehen geblieben ist. Vor 10 Jahren sind wir das erste Mal mit dem Nachtzug gefahren, damals war er bestimmt schon 30 Jahre alt. Wahrscheinlich haben sie ihn seit dem auch nicht mehr gründlich geputzt, geschweige denn mal die Schienen auf der Strecke erneuert. Also zum Schlafen ist man nicht wirklich gekommen, vielleicht werden wir auch einfach nur Weicheier?!
 
In Bangkok haben wir uns wieder ein Hotel in Chinatown gesucht. Es ist eine Orgie der Sinne, wenn man durch die Straßen dort geht. Bunte Schilder wie in Hong Kong, Märkte in der kleinsten Gasse auf denen man fast alles kaufen kann und Gerüche, die man nicht identifizieren kann/will. Die Khao San Road ist immer noch die beste Stelle, um ein paar T-Shirts zu erstehen, aber mit Einbruch der Dunkelheit drängen sich Menschenmassen durch die Straße.
 
Der neue Flughafen liegt 50km außerhalb der Stadt, aber über den Tollway kann man die großen Staus umgehen und gelangt schnell zu dem riesigen, futuristischen Gebilde aus Stahl und Glas.
 
Wir hatten zwei super schöne Wochen und haben die Gastfreundschaft der Laoten sehr genossen, ebenso das leckere Essen und den tollen Kaffee. Aber nach dieser Zeit war es auch schön wieder zu Hause zu sein, da uns die Kleinen am Ende doch sehr gefehlt haben.
 
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